[pg] Am vergangenen Wochenende haben wir an Bord der Slippery when wet so einiges an Lehrgeld bezahlen müssen. Bei der Offenen Dänischen Meisterschaft der Melges 24 vor Kopenhagen sind wir 20. von 26 Booten aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Deutschland geworden und fühlen uns damit irgendwie unter Wert verkauft.
Manchmal kann man das Feld auch mal von ganz Vorne sehen.Und dabei hat die Regatta bei tollstem Sommerwetter, aber wenig Wind, überraschend gut angefangen. Bei der ersten und einzigen Wettfahrt am Freitag haben wir mal so eben die Startkreuz gewonnen und sind als Fünfter ins Ziel gekommen (wie das so ist: man deckt den Zweiten und Dritten und die anderen kriegen einen Zieher auf der anderen Seite). Naja … den fünften Platz haben wir aber voller Enthusiasmus in den Abend und den nächsten Tag genommen.
Achtung! Slippery when wet! GER 499Aber irgendwie sind wir sowohl Samstag als auch Sonntag schwer in Tritt gekommen. „Mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit“ hat irgendwie nicht so richtig funktioniert. Und vor allem mit so vielen taktischen Fehlgriffen kann man einfach keinen Blumentopf gewinnen. Trotzdem können wir aber versuchen uns einige Sachen schön zu reden:
Am Samstag haben wir uns nach zwei wirklich schlechten Wettfahrten zusammen gerauft und uns vor allem strategisch vorgenommen, ein paar Sachen anders zu machen und haben dann doch noch zwei Top10 Platzierungen eingefahren. Dieser Umschwung hat sich irgendwie gut angefühlt. Und so ähnlich ging es am Sonntag auch: Nachdem wir zwei mal komplett „in die Grütze gefasst“ haben, sah es zu Beginn der letzten Wettfahrt noch mal so aus, als könnten wir das Event doch noch mit einem positiven Ergebnis abschließen. Aber, wie das so ist, zu allem Unglück kam dann auch noch Pech dazu (wieder eine Ausrede für ’ne schlechte Taktik!). 😉
Drei Tage Sonnenschein in Kopenhagen.Auch wenn wir also recht enttäuscht aus der Serie gegangen sind, müssen wir uns weiter klar darüber sein, dass die bisherigen drei Regatten die einzigen Möglichkeiten waren, uns mit anderen Melges24 trimmtechnisch irgendwie mal zu vergleichen. Und wir müssen uns ja auch noch Luft nach oben lassen, nicht wahr? 🙂
Ok, die Idee gab’s schon vorher. Aber Laura macht auf jeden Fall ’ne gute Figur in der Flaute.Extra erwähnt werden sollen aber noch unsere durchweg guten Starts. Zu Tim’s positiv aggressiver Art kam diesmal noch ein neues Tool hinzu, dass die Welt (zumindest unsere) verändern wird. Seine selbst programmierte App zeigt uns mittlerweile über WLAN auf einem Tablett unsere GPS-Position (Entfernung zu Startlinie, Kurs und Speed) mit schweizer Präzision an. Größter Kritiker dieser 20cm-Genauigkeit ist Tim selber und größter Skeptiker des Ganzen war wohl bisher immer ich. 😉 An diesem Wochenende hatten wir aber wirklich einige Top-Starts, die wir (einstimmig an Bord) so ohne die Elektronik nie gefahren wären. Klar, gibt’s diese Elektronik auch als Fertigpacket zu kaufen, aber Tim kann hier berechtigt stolz auf seine Eigenkreation und Arbeitsleistung sein. Für die WM im Frühjahr war’s ja noch nicht ganz ausgereift, und bei der German Open in Stralsund war’s nicht wirklich nötig – aber nun läuft das Grundmodul. Mir graut’s jedenfalls schon davor, bei den Boddenetappen als Gegner der Büxt ut anzutreten, wenn er das Paket dort im Einsatz hat. 😉
Vielleicht krieg ich ja irgendwann mal ein BoddenRacer-Interview mit ihm zu diesem Thema hin.
Mit den blaue Crew-Shirts – das sind wir. Da hängt die Linie nicht mehr durch!Zum Schluss noch ein Wort zur tollen Crew in Kopenhagen. Diesmal waren Tim, Gunnar, Kurt (ehem. Student und Jugendtrainer in Greifswald), seine liebste Laura und ich an Bord. Das Schöne war auf jeden Fall, dass wir immer ne gute Atmosphäre auf dem Wasser und auf unserem Ufergrundstück mit Liegeplatz hatten. Das ist ja immer viel wert. Alles in allem war es nicht zuletzt dadurch doch ein schönes Event bei der Sundby Sejlforening und die Melges24 ist sowieso eine spannende Klasse, in die wir da geraten sind. Nächstes Jahr greifen wir sicher wieder bei der ein oder anderen Klassenregatta an!
Das Abendessen wurde auf dem Weg vom Boot zur Unterkunft zubereitet. 😉Ergebnisse gibts hier.
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