
Die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften der ILCA-Klassen am Wannsee begannen mit wechselnden Segelbedingungen. An den ersten beiden Wettkampftagen sorgten Windstärken von bis zu 12-20 Knoten sowie Winddreher von maximal 40 Grad für anspruchsvolle und spannende Rennen.
Zum Ende der Meisterschaft wurde das Wetter zwar sonniger, der Wind jedoch deutlich schwächer. Mit nur noch 2-10 Knoten und Winddrehern von bis zu 70 Grad wurden die Bedingungen zunehmend herausfordernd.

Das angekündigte Hochdruckwetter verschluckte den Wind am Ende nahezu vollständig. Für die ILCA 4 konnte am letzten Wettkampftag keine weitere Wettfahrt mehr gestartet werden. Die Wettfahrtleitung versuchte unter den ständig wechselnden Bedingungen das Bestmögliche herauszuholen. Nach rund drei Stunden Warten an Land bei sommerlicher Hitze musste der letzte Regattatag der IDJM der ILCA 4 und ILCA 6 schließlich abgebrochen werden.
Somit blieb es bei insgesamt sieben gesegelten Wettfahrten. Mit einigen Entscheidungen der Jury waren dabei nicht immer alle Beteiligten einverstanden.
Dieser Herausforderung stellten sich auch Mimi und Liam. Liam konnte unter anderem einen Wettfahrtsieg verbuchen und beendete die IDJM als zweitbester Starter aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem 18. Platz von insgesamt 77 Teilnehmern.
Mimi zeigte ebenfalls eine solide Leistung und erreichte Platz 38 im Gesamtklassement, Platz 26 in der U16-Wertung sowie Platz 15 in der Mädchenwertung.

Beide nehmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause und richten ihren Blick bereits auf das nächste große Highlight der Saison: die Weltmeisterschaft in Aarhus / Dänemark. Dort kommt dann auch erstmals das neue Segeldesign der ILCA4 Klasse zum Einsatz.
Wir wünschen viel Erfolg für die bevorstehenden internationalen Herausforderungen!







