Unsere erste Regatta im 49erFX startete mit einem kurzen Vortrainingslager mit ein paar Tagen in Greifswald und ein paar in niederländischen Medemblik. Nach zwei Tagen Vermessung vorort, bei der sich ausreichend über unseren Oldstylemast gewundert wurde und wir einiges an Zusatzgewicht für unser Boot zusammengesammelt hatten, konnten wir auch ziemlich entspannt in die Regatta starten. So ruhig, wie erhofft, waren die ersten Segeltage dann jedoch leider nicht.
Obwohl wir am ersten Tag mit rausgefahren und eine Wettfahrt mitgestartet sind, standen bei uns am Ende des Tages (so, wie bei 16 von 26 Booten für die letzte Wettfahrt) drei DNC’s in der Wertung.
Das vom ersten Tag Gelernte (schnelleres Aufrichten aus dem niederländischen Schlick) konnten wir gleich am zweiten Regattatag anwenden und uns so auf jeden Fall vom ersten Tag steigern.

Am dritten Regattatag fanden leider keine Wettfahrten statt, obwohl wir gehofft hatten, bei Leichtwind endlich ein paar Punkte den anderen Teams gegenüber machen zu können. Besonders ärgerlich war es auch für die 49er Fleets, die ihren letzten Qualitag nicht segeln konnten und so auch Franz und Lars knapp das Goldfleet verpasst haben.
Die letzten zwei Tage sahen schon wieder etwas besser aus. Am vierten Tag konnten wir daher auch endlich zeigen, dass wir bei moderatem Wind gut im Fleet mithalten können und sind im letzten Rennen des Tages sogar einen 5. Platz gesegelt.

Am Morgen des letzten Tages sah der Wind noch vielversprechend ruhig aus, doch nach der ersten Runde der ersten Wettfahrt hat er leider doch wieder zugenommen. Dennoch sind wir stolz, an dem Tag alle Rennen im Zeitlimit gesegelt zu sein (trotz etlicher Kenterungen). Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert, nach der letzten Wettfahrt, im Verladestress und im strömenenden Regen, ist uns leider noch ein Protest der Niederländerinnen untergegangen (die sich an Land selbst auch nicht so sicher schienen, welchem deutschen Boot sie ausweichen mussten, wodurch ihr Ruder delaminiert ist…), wodurch wir zu spät zur Protestverhandlung erschienen sind und automatisch einen DSQ bekommen haben.
Am Ende der Regatta ist aber zumindest so gut wie alles heil geblieben, niemand hat sich verletzt und wir müssen nur noch ein wenig an unserer Vielwindtechnik arbeiten ;).
Katharina







