Nach einer tollen Kieler Woche (mit Platz 38 von 103 ein Top Ergebnis) und einem kurzen Abstecher in die Heimat zum Greifswalder Jollencup (Segel zerrissen, Mastunterteil gebrochen und von den Vereinskameraden liebevoll zu „The destroyer“ getauft) war Theresa Wierschin natürlich auch beim Laser Europa Cup auf ihrem Trainingsrevier vor Warnemünde am Start.


Der erste Tag lief bei mir gut, natürlich hätte es besser ausgehen können, wenn mein Vorwind besser gewesen wäre, aber das war er leider nicht und daran muss ich auch noch viel üben.
Der zweite Tag mit mehr Wind war weniger erfolgreich. Ebend so Tag drei. Nach 4h Startverschiebung, wegen angeblich zu viel Wind, sind wir rausgefahren und unsere letzten zwei Rennen gesegelt. Im ersten Rennen hatte ich leider etwas Pech. Bei dieser Windrichtung auf dem Westkurs kommt es eigentlich immer über links, doch wie es dann meistens ist, wenn man links ist kommt es über rechts. Im zweiten Rennen bin ich dann ganz gut über links durchgekommen und konnte auf der zweiten Kreuz acht Boote wieder gut machen, leider habe ich dann sechs Plätze wegen meinem langsamen Vorwind wieder verloren. Naja, da muss ich noch sehr viel lernen.
Am vierten Tag sind wir leider wegen zu viel Wind nicht mehr rausgefahren. Somit konnten wir entspannt unsere Boote für das nächste Event, die Jugendeuropameisterschaft in Gdynia aufladen, denn am Mittwoch ging es auch schon los.
Den Europa Cup habe ich am Ende als 19. von 32. Mädchen beendet. In der U17-Wertung bin ich leider nur Zweite geworden, es haben nur drei Punkte zur Russin gefehlt. Schade, hätte ich den Vorwind etwas besser gemeistert, wären die Pünktchen bestimmt auch noch drin gewesen. Das nächste Mal vielleicht. Jetzt freue ich mich erstmal auf die Europameisterschaft in Polen und wenn die ähnlich verläuft, wäre ich echt zufrieden.
Eure Theresa






